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MSF-Saar

Vereinsvorstellung 20.11.2013

Modell-Segel-FreundeSaar e.V.

Viele unserer Mitmenschen haben Wunschträume, die sich aber nicht alle realisieren lassen. Eine dieser Träume könnte dieser sein;

Einmal unter weißen Segeln auf großen Gewässern zu segeln und dabei die Seele baumeln lassen.

Wir, die Schiffsmodellbauer aus dem Saarland, haben uns diesen Traum erfüllt und möchten auch Sie gerne auf große Fahrt mitnehmen.

Unsere kleine Gruppe von Modell-Seglern hat sich aus einem Schiffsmodellbauclub „SMC Untere Saar e.V.“ heraus entwickelt um Segelschiffe aller Variationen als Planbau-Modelle herzustellen. Da der Modellbauclub Dillingen nur einen kleinen Weiher sein Eigen nennen kann waren wir als Modell-Segler sehr eingeengt um unsere Segler richtig im Wind gleiten zu lassen.

So haben wir uns in der Gruppe zusammengetan und über eine Neugründung einer Modell-Segel-Gruppe nachgedacht.

Die Zahl der Modellsegler und die ihrer Modelle haben in den letzten Jahren rasant zugenommen. Trotzdem sind die Segler innerhalb der Modellbauvereine immer noch eine, wenn auch starke Minderheit geblieben. Trotz des überschwänglichen Lobes der optischen Wirkung einer Segelflotte auf dem Gewässer haben sie sich doch stets im Schatten der Motor- und Rennbootmodelle befunden.

Die neue Gruppe hat sich deshalb das Ziel gesetzt, die Modell-Segler durch die Gründung eines eigenen Vereins aus diesem Schattendasein herauszunehmen. Durch die Gründung des Vereins „Modell-Segel-Freunde Saar“ (15.07.2009) haben wir die Möglichkeit bekommen Mitgliedsverein im Landesverband Saarländischer Segler (08.02.2010) zu werden. Voraussetzung für diese Mitgliedschaft war ein Eingetragener Verein (07.01.2010), Mitgliedschaft im Landessportverband (08.02.2010), Mitgliedschaft im Landesverband Saarländischer Segler, Mitgliedschaft im Deutschem Seglerverband (12.02.2010) und die Eintragung als gemeinnützige Körperschaft beim Finanzamt (18.01.2010). Nach Erledigung all dieser Vorarbeiten haben wir nun die Möglichkeit das Gelände der Basis des Landesseglerverbandes mit zu benutzen.

Hier am Bostalsee, im Bereich der Eckelhauser Bucht, stimmt alles. Ein eigens für die Modellsegler gefertigter Steg, für Regattateilnehmer PKW Parkplätze, Stellplätze für Campingwagen und Zeltmöglichkeiten, Gastronomie im Regattahaus sowie Toiletten und Duschmöglichkeiten. Dies alles findet man unter der Adresse: Regattahaus Bosen, An der Bosener Mühle 2, 66625 Nohfelden Bosen Tel. Nr.: 06852 7871.

Ein öffentlicher Seglerhafen sowie ein Bosarium mit Strandbad sind am Bostalsee im St. Wendeler Land untergebracht. In den umliegenden Ortschaften gibt es eine ganze Reihe von Hotels, Restaurants und Übernachtungsmöglichkeiten. Nicht zu vergessen ist hier der neu eröffnete Center Park am Bostalsee. All dies ist im Internet unter dem Namen „Bostalsee“ oder „St. Wendeler Land“ anzuschauen. Tourist- Informationen erhält man unter der Tel. Nr.: 06852901032 oder Freizeitzentrum Bostalsee Seeverwaltung, Am Seehafen, 66625 Nohfelden.

Durch die Mitgliedschaft im DSV haben die MSFler nun die Möglichkeit selbstständig offizielle Modellsegelregatten durchzuführen. Hier zeigt sich aber, dass die Übertragung von Regatten des Segelsports auf den Modellsport auf fast unüberwindliche Hindernisse stößt, wenn man bei der Erstellung der Regeln für die Wettfahrten auf unbedingte Gerechtigkeit besteht. Da die Palette der Modellsegler eine Vielzahl von nach Plan gebauten Modellen mit unterschiedlichen Typen, Maßen uns Merkmalen umfasst, erschwert dies die Festlegung von Regattaregeln ungemein. Eine Modellregatta ist streckenweise schwieriger als die Regatta mit Original-Yachten. Während hier der Skipper vor Ort auf Notsituationen reagieren kann, wird das Modell aus größerer Entfernung gesteuert, was sehr oft dazu führt, dass das eigene Boot durch andere teilweise oder vollständig verdeckt wird, der Skipper also seinen Segler kurzzeitig blind, oder fast blind fahren muss. Dies hat zwangsläufig auch ungewollte Fehler in der Befolgung von Regattaregeln zur Folge. Oberste Regel bei uns Modellseglern ist; Bootskontakte sind unbedingt zu vermeiden. Deshalb muss bei unseren Regattaläufen das „Verlieren- können“ vor das „Gewinnen- wollen“ gestellt werden.

Die bei DSV Modell-Regatten eingesetzte Modellyachten sind reine Zweckboote ohne Vorbild und unterliegen in den jeweiligen Klassen eigenen, strengen Konstruktionsvorschriften. Diese Modellboote unterliegen den IRSA (International Radio Sailing Association) Vorschriften und sind fast allesamt Bermuda getakelte Sloops die bis auf geringe Abweichungen alle gleich aussehen.

Die Modellyachten der MSFler sind überwiegend Planbauten nach Originalvorgaben und sind deshalb originalgetreu oder vorbildähnlich nachgebaut. Jedes Boot hat einen anderen Bootskörper und unterschiedliche Takelagen. Um die Unterschiedlichkeit der Modellyachten bei Regatten vergleichen zu können werden die Boote in drei Klassen aufgeteilt; Modell-Yachten unter 80 cm CWL, Modell-Yachten über 80 cm CWL und Historisch Yachten die alle nach NSS (Naviga Scale Sail) vermessen werden. Berücksichtigt werden hier Wasserlinienlänge, Verdrängung und Segelfläche.

Da die Modell-Segel-Freunde Saar e.V. seit dem 18.02.2013 eine eigene regionale Meisterschaftsordnung im LVSS haben ist es ein leichtes, die mit Rennwert versehenen Boote einer Klasse bei einer Regatta durch eigene DSV Schiedsrichter und Wettfahrtleiter zu bewerten.

1. Vorsitzender

Egon Büscher

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